Haus für Kinder St. Elisabeth
Haus für Kinder St. Elisabeth

Der Schutzauftrag für unsere Kinder

 

Ein wichtiger Teil unserer pädagogischen Bildungs-und Betreuungsarbeit ist die Sorge für das Wohlergehen aller uns anvertrauten Kinder. Wir begleiten sie täglich in ihrem Entwicklungsverlauf und sind darin ausgebildet, Besonderheiten und auch Auffälligkeiten zu beobachten, wahrzunehmen und darauf angemessen zu reagieren.

In unserer Tagesstätte wird die Aufsichtspflicht von allen PädagogInnen wahrgenommen. Aufsichtspflicht bedeutet, dafür Sorge zu tragen, dass kein Kind zu Schaden kommt und auch keine anderen Personen geschädigt werden. Dies heißt aber nicht, dass die Kinder ständig in unserem Blickwinkel sein müssen, sozusagen „überwacht" werden. Im Gegenteil: Kinder sollen ihrem Alter entsprechend lernen mit Risiken und Gefahren umzugehen.

Sollte es dennoch zu Unfällen kommen, sind in der Tagesstätte alle Kinder, PädagogInnen, sonstige Hilfskräfte und auch mithelfende Eltern gesetzlich unfallversichert. Das pädagogische Personal nimmt regelmäßig an Erster Hilfe Kursen teil und kann kleinere Wunden versorgen. Kinder haben ein natürliches Bewegungsbedürfnis, kleinere Verletzungen wie Schürfwunden oder kleinere Beulen können überall passieren.

Weiterhin sind wir auch durch gesetzliche Änderungen im Kinder-und Jugendhilferecht verpflichtet, im Interesse der Kinder nicht die Augen zu verschließen, wenn es Anhaltspunkte für erhöhte Entwicklungsrisiken gibt oder Kinder unserer Tagesstätte zuhause vernachlässigt oder gar gefährdet erscheinen. In regelmäßigen Fortbildungen wird unser Blick geschärft, solche Gefährdungen zu erkennen und hierauf angemessen zu reagieren.

„Angemessen" bedeutet, immer zunächst mit den Eltern in ein vertrauensvolles und offenes Gespräch zu kommen. Wir können beraten und Hilfen durch andere Fachdienste vermitteln. Deutlich ist aber auch darauf hinzuweisen, dass wir verpflichtet sind, das zuständige Amt für Kinder, Jugend und Familie einzubeziehen, sollte dies aus Sicht der Kita-Leitung erforderlich sein. Eine solche schwerwiegende Entscheidung werden wir jedoch nur nach sehr sorgfältiger Abwägung im Team und mit vorheriger Zustimmung des Trägers treffen.

 

Im Rahmen des Schutzauftrags ist die Kita auch dazu angehalten, bei der Einschreibung Ihrer Kinder nach den bisherigen Vorsorgeuntersuchungen zu fragen. Wir bitten daher alle Eltern das Vorsorgeheft bei der Einschreibung mitzubringen!

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