Haus für Kinder St. Elisabeth
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Eingewöhnung in der Kinderkrippe

 

Die Eingewöhnung ist wichtig für alle Beteiligten. Vor allem für Ihr Kind, aber auch für Sie als Bindungsperson und uns als pädagogische Bezugsperson.

Für die meisten Kinder und Eltern ist der Besuch einer Kindertagesstätte die erste längere Trennung voneinander, was eine große Herausforderung für beide Seiten bedeutet. Damit die Kinder schon einmal Bekanntschaft mit den Räumlichkeiten und unserem pädagogischen Personal machen können, bieten wir im Vorfeld  Schnuppernachmittage  und ein Eingewöhnungsgespräch an. Es ist wichtig die Eingewöhnung sanft, auf das Kind abgestimmt zu gestalten und in einem regen Austausch mit den Eltern zu stehen. Neben der Beziehung zwischen Kind und ErzieherIn spielt auch die Beziehung der Eltern zum Kind und deren Einstellung zum Kita-Besuch eine wichtige Rolle. Ziel der Eingewöhnung ist es, dass das Kind einen Bezug zur/zum ErzieherIn aufbaut und diese/n als pädagogische Betreungsperson anerkennt. In der Regel beträgt die Eingewöhnungszeit ca. 2-3 Wochen. Diese kann je nach Einzelfall verkürzt oder verlängert werden. In der Eingewöhnung arbeiten wir nach dem Bezugspädagogenmodell.

 

 

 

1. Phase-Kennenlernen der neuen Personen und Umgebung, Beziehungsaufbau

 

Eine Bindungsperson des Kindes (Eltern, Großeltern, andere dem Kind nahestehende Person) kommt mit dem Kind gemeinsam in die Gruppe und bleibt während der ganzen Kennenlernphase dabei. Diese Bindungsperson gibt dem Kind Schutz und Vertrauen. Unter diesem Schutz kann Ihr Kind sich unbekümmert im Raum bewegen und das neue Umfeld erkunden. Nach Möglichkeit sollte Ihr Kind während der Eingewöhnung immer von der gleichen Bindungsperson begleitet werden. Eine pädagogische Betreuungsperson versucht mit ihm in Kontakt zu treten und eine Beziehung aufzubauen! Wichtig ist, dass die Bindungsperson sich in dieser Phase möglichst zurückhaltend verhält.

 

 

 

2. Phase-                        Erste Trennungen

Es kommt zu ersten kurzen Trennungen von der Bindungsperson. Diese bringt das Kind in die Gruppe, lässt es ankommen und verabschiedet sich dann z.B. um kurz die Toilette zu besuchen. Das Kind lernt, dass es zwar allein in der Gruppe bleibt, aber die Bindungsperson auf jeden Fall wieder kommt und es abholt. Das Verabschieden soll zum Ritual werden und jeden Tag gleich ablaufen. Die Trennungszeit wird individuell abgesprochen und nach und nach ausgedehnt.

 

 

 

3. Phase-                      Verbleib am Vormittag

Das Kind wird morgens in die Einrichtung gebracht und bleibt überwiegend alleine dort. So festigen sich die täglichen Abläufe und Strukturen.

 

 

4. Phase-            Abschluss der Eingewöhnung

 

Die Eingewöhnung ist gelungen, wenn sich das Kind nach der Trennung von der Bindungsperson, wenn nötig, beruhigen lässt und ins Spiel findet. So kann es am Krippenalltag teilnehmen.

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